Medienberufe aktuell

20. August 2018

20. Februar 2018

Geschenke, die man nirgendwo kaufen kann!

Fotografen und Mediengestalter gestalten Handtücher für die  Jugendsportlerehrung 2017

Ob Kanu-Polo, Fechten, Rudern, Fußball oder Tanz – Handtücher wurden bei den jugendlichen Leistungssportlern bei der Sportlerehrung der Stadt Osnabrück am Montag, 19. Februar 2018 in der Vereins-Sporthalle Limberg zum heiß begehrten Erinnerungsstück.
Ob Kanu-Polo, Fechten, Rudern, Fußball oder Tanz – Handtücher wurden bei den jugendlichen Leistungssportlern bei der Sportlerehrung der Stadt Osnabrück am Montag, 19. Februar 2018 in der Vereins-Sporthalle Limberg zum heiß begehrten Erinnerungsstück.

Die Stadt Osnabrück ehrt jährlich in einer Festveranstaltung besonders erfolgreiche jugendliche Sportler|innen.  In diesem Jahr übergab Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den  jugendlichen Leistungsportlern/innen neben der Ehrennadel und der Urkunde auch ein besonderes  „giveaway“:

 

Angehende Fotografen und Mediengestalter der Grundstufe des Berufsschulzentrums am Westerberg hatten im Auftrag der Stadt Osnabrück  für die Veranstaltung Mikrofaser-Handtücher mit verschiedenen Fotomotiven und Texten entworfen.

Frau Susanne Brahns und Herr Jörg Schirmbeck als Leiter des Fachdienst Schule / Sport hatten zu Beginn des neuen Schuljahres diesen Auftrag an die Teilzeit-Berufsschulklasse  der Fotografen/ Mediengestalter ausgegeben. 

Unter der Leitung der beiden Fachlehrer Kathrin Wübker und Wilhelm Beermann entwickelten die jungen Gestalter im Fachunterricht verschiedene kreative Gestaltungsansätze und  setzten die Entwürfe mit Fotokamera und Computer um. Abschließend stellten sich die Gestalter mit ihren Arbeiten den Auftraggebern in einer Präsentation.

 

"Der Fachdienst Sport wollte von den jungen Gestaltern natürlich nichts  „x-Beliebiges“ haben, so Frau Brans, sondern ein kreatives Produkt für junge Leute.  Der Zusammenhang von Leistung und Sport sollte herausgestellt werden, ohne eine Sportart zu bevorzugen.

Der Fantasie waren gestalterisch keine Grenzen gesetzt;  von edel und puristisch bis quietschig, bunt und wild war alles erlaubt. 

Bei der Arbeit mussten verschiedene Vorgaben des Kunden beachtet werden,  Fotomotive wollten gefunden werden, Slogans und Texte waren zu erarbeiten und technische Vorgaben mussten abgestimmt werden. 

Insgesamt eine komplexe Aufgabe, die den Berufsanfängern nicht immer leicht fiel. 

 

Die kreativen Ideen fanden aber so großen Anklang, dass – anders als ursprünglich  geplant – nicht nur eine Arbeit, sondern zehn verschiedene Entwürfe umgesetzt wurden.  

Konkrete Projektaufgaben, die dann  auch noch in einer Produktion umgesetzt werden – so das Fazit aller Beteiligten – üben die notwendige Teamarbeit ein und fördern selbständiges Arbeiten. Insgesamt zeigten sich die Fachlehrer mit der Arbeit ihrer Schüler mehr als zufrieden.  

 

Dass ihre Konzepte aufgegangen sind, konnten die jungen Gestalter bei der Veranstaltung beobachten, als schon kurz nach der Übergabe zwischen einzelnen Sportlern Tauschverhandlungen bei den begehrten Motiven  begannen.

© BSZW Foto
© BSZW Foto

Der Dank und das  öffentliche Lob für die geleistete Arbeit von Moderatorin Susanne Brans vor den Gästen der Veranstaltung war dann noch das zusätzliche  Schmankerl.

 

Wilhelm Beermann

 

Fachbereich Fotografie/ Mediengestaltung 

27. Mai 2017

Produktdesign und Picasso

Exkursion der Mediengestalter Fachstufe 1 und der Fotografen Grundstufe  nach Münster

Die Fachhochschule Münster gewährte den angehenden Mediengestaltern und Fotografen Mitte Mai vor Ort in Münster einen Einblick in den Fachbereich Design mit dem Schwerpunkt Produktdesign.

Fachlehrer Stefan Hofmann vom BSZW hatte den Kontakt zur FH hergestellt und die Exkursion organisiert. Den Auszubildenden aus den Medienberufen wurde damit Gelegenheit geboten, sich frühzeitig über ein mögliches Studium zu informieren und die Annahmebedingungen kennen zu lernen. 

Die Auszubildenden staunten bei der Besichtigung der verschiedenen Werkstätten (Holztechnik, Metalltechnik, Textiltechnik und Fotografie) über die gute technische Ausstattung und die Unterstützung der Studierenden durch die Werkstattleiter.

Die geforderte Selbständigkeit der Studenten bei ihrer Semesteraufgaben und die weitgehende Freiheit bei der Festlegung der Themen beeindruckten die Auszubildenden ebenfalls.

Bei der anschließenden Fragestunde zum Studium und seine Anforderungen interessierten sich die Mediengestalter vor allem  für das Aufnahmeverfahren und die Vorgehensweise bei der Mappenbewertung.

Konzeptionelle Herangehensweisen und kreative Arbeitsprozesse stehen demnach  bei der Bewerbung zu diesen Studiengängen höher im Kurs als perfekte Technik und Ausarbeitung. 

 

Ortswechsel:  Im Picasso-Museum stand die aktuelle Ausstellung „Die Kunst des Porträts“ auf dem Programm. Kenntnisreich und mit viel Enthusiasmus zeigte uns der junge Museumsführer die Besonderheiten der druckgrafischen Porträt-Arbeiten von Picasso auf. 

 

Für die angehenden Fotografen waren anschließend vor allem in "Picasso im Fotoporträt" die Fotoarbeiten des berühmten Picasso-Freundes und Kriegsreporters David Douglas Duncan von Interesse. Der mit 101 Jahren im vergangenen Jahr verstorbene Fotograf hatte kurz zuvor noch das Museum besucht und 160 seiner Fotografien dem Museum vermacht. 

 

Zum Abschluss wurde dann ganz stilecht das obligatorische Klassenfoto auf der Eingangstreppe auf Polaroid-Material mit einer Polaroid-Kamera gemacht. Impossible!

 

 

Wilhelm Beermann (Fachlehrer Fotografie)