Berufseinstiegsklasse

Willkommen im Informationsbereich der Berufseinstiegsklasse!

 

Ziele

Ziel der Berufseinstiegsklasse (BEK) ist das Erreichen oder Verbessern der Ausbildungsreife. Es sollen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die Schülerinnen und Schüler befähigen, anschließend eine Berufsausbildung oder eine Berufsfachschule erfolgreich zu absolvieren. Ein Hauptschulabschluss kann erreicht bzw. auch verbessert werden.

 

Aufnahmevoraussetzungen

In die Berufseinstiegsklasse (BEK) werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die eine Abschlussklasse des Sekundarbereiches I einer allgemein bildenden Schule oder ein Berufsvorbereitungsjahr

  • ohne Hauptschulabschluss
  • mit Hauptschulabschluss und einer Durchschnittsnote schlechter als 3,5 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch

verlassen haben.

 

Berufsfelder

Am Berufsschulzentrum am Westerberg (BSZW) stehen dabei folgende Fachrichtungen zur Auswahl:

 

  • Bautechnik (z. B. Maurer/in, Dachdecker/in, Straßenbauer/in, Stahlbetonbauer/in)
  • Ernährung (z. B. Koch/Köchin, Bäcker/in, Konditor/in, Restaurantfachkraft)
  • Farbtechnik (z. B. Maler/in, Fahrzeuglackierer/in)
  • Holztechnik (z. B. Tischler/in, Holzbearbeiter/in)
  • Körperpflege (z. B. Friseurin/ Friseur, Kosmetiker/in)

 

 

Unterrichtsorganisation

In den Unterrichtsfächern des berufsübergreifenden Lernbereichs (Deutsch, Mathematik, Englisch) werden vorrangig die Basiskompetenzen verbessert. Die

Unterrichtsinhalte sind allerdings berufsbezogen und orientieren sich an den

Rahmenrichtlinien der Hauptschule. Am Ende des Schuljahres erfolgt eine

schriftliche Überprüfung in den Fächern Deutsch und Mathematik.

 

Der Unterricht im berufsbezogenen Lernbereich erfolgt in Form von sogenannten Qualifizierungsbausteinen. Dabei handelt es sich um kleinere, in sich abgeschlossene Lerneinheiten, in denen Theorie und Praxis an einem gemeinsamen Inhalt erarbeitet werden. Ein Qualifizierungsbaustein schließt mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab. Die Schülerinnen und Schüler erhalten bei erfolgreichem Abschluss für jeden Qualifizierungsbaustein ein Zertifikat. Durch die Qualifizierungsbausteine, die sich an den Ausbildungsrahmenplänen der jeweiligen Ausbildungsberufe orientieren, erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in Teilbereiche der Ausbildung. Sie werden damit für die Aufnahme einer Berufsausbildung qualifiziert und sind in der Lage eine Ausbildung erfolgreich zu absolvieren.

 

Kennzeichen

Die Schülerinnen und Schüler werden während des Schuljahres individuell gefördert und unterstützt durch:

 

  • fundierte Aufnahmegespräche mit Begleitung der abgebenden Schulen, der Berufseinstiegsbegleitung und dem Übergangsmanagement,
  • die Schullaufbahnberatung und Einzelfallhilfe,
  • Beratungsgespräche zum aktuellen Leistungsstand und zum Arbeits- und Sozialverhalten (Zielvereinbarungen),
  • Beratungsgespräche mit der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit,
  • die Durchführung von Sozial- und Teamtrainings, Bewerbungstrainings, Präventionsmaßnahmen,
  • die enge Kooperation mit unterstützenden Institutionen (Arbeitsagentur, Übergangsmanagement etc.).

 

Die Schulsozialarbeit

ist der Berufseinstiegsschule zugeordnet und somit ein zentraler Bestandteil

des Beratungs- und Unterstützungssystems.

 

Das Übergangsmanagement

der Stadt Osnabrück ist mit zwei sozialpädagogischen Fachkräften am BSZW vertreten. Die Kolleginnen nehmen an den wöchentlichen Teamsitzungen teil und haben Büro- und Sprechzeiten in der Schule.