Berufsvorbereitungsjahr

Willkommen im Informationsbereich des Berufsvorbereitungsjahres!

 

Ziele

Im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) werden Schülerinnen und Schüler, die auf eine besondere individuelle Förderung angewiesen sind, auf eine berufliche Tätigkeit oder eine Berufsausbildung vorbereitet.

 

Ziel dieser Schulform ist das Erreichen der Ausbildungsreife.

Dazu werden die Jugendlichen dabei gefördert, sich beruflich zu orientieren, ihre Berufswahlreife zu erhöhen, ihre Motivation für einen weiteren Schulbesuch zu steigern und das Arbeits- und Sozialverhalten zu verbessern. Ein Hauptschulabschluss kann erworben werden.

 

Aufnahmevoraussetzungen

Abgänger der allgemein bildenden

Schulen ohne Hauptschulabschluss, die nicht aus einer Abschlussklasse kommen,

besuchen das BVJ. Aufgenommen werden Jugendliche, die mindestens neun Jahre

eine allgemein bildende Schule besucht haben.

 

Berufsfelder

Am Berufsschulzentrum am Westerberg (BSZW) stehen folgende Berufsfelder zur

Auswahl:

  • Bautechnik (z. B. Maurer/in, Dachdecker/in, Straßenbauer/in, Stahlbetonbauer/in)
  • Ernährung (z. B. Koch/Köchin, Bäcker/in, Konditor/in, Restaurantfachkraft)
  • Farbtechnik (z. B. Maler/in, Fahrzeuglackierer/in)
  • Holztechnik (z. B. Tischler/in, Holzbearbeiter/in)
  • Körperpflege (z. B. Friseurin/ Friseur, Kosmetiker/in)
  • Körperpflege (z. B. Friseurin/ Friseur, Kosmetiker/in)
  • Metalltechnik (z.B. Fachkraft für Metalltechnik)
  • Wirtschaft (z.B. Bäckereifachverkäufer/in, Fleischereifachverkäufer/in, Verkäufer)
  • Textil (z.B. Schneider/in)

 

 

Unterrichtsorganisation

In der Regel werden pro Klasse Bildungsinhalte aus zwei Fachrichtungen angeboten. Der Praxisanteil des Unterrichts beträgt ca. 50%.

 

Kennzeichen

Die Schülerinnen und Schüler werden während des Schuljahres individuell gefördert und unterstützt durch:

 

  • fundierte Aufnahmegespräche mit Begleitung der abgebenden Schulen, der Berufseinstiegsbegleitung und dem Übergangsmanagement,
  • die Schullaufbahnberatung und Einzelfallhilfe,
  • mind. vier Beratungsgespräche zum aktuellen Leistungsstand, zum Arbeits- und Sozialverhalten sowie zur Entwicklung und Umsetzung beruflicher Perspektiven,
  • eine ausgiebige Stärkenanalyse (Dauer: ca. eine Woche),
  • kleine Lerngruppen (max. neun Schüler),
  • mehrere Unterrichtstunden in Doppelbesetzung,
  • das soziale Kompetenztraining „fit for life“ bzw. Klassenrat,
  • die Durchführung von Sozial- und Teamtrainings, Bewerbungstrainings, Präventionsmaßnahmen,
  • die enge Kooperation mit unterstützenden Institutionen (Arbeitsagentur, Übergangsmanagement etc.).

 

Die Schulsozialarbeit ist der Berufseinstiegsschule zugeordnet und somit ein zentraler Bestandteil des Beratungs- und Unterstützungssystems.

 

Das Übergangsmanagement der Stadt Osnabrück ist mit zwei sozialpädagogischen Fachkräften am BSZW vertreten. Die Kolleginnen nehmen an den wöchentlichen Teamsitzungen teil und haben Büro- und Sprechzeiten in der Schule.